Warum ich gerne ein schwarzes Schaf bin…

Eigentlich ist es verrückt, dass in einer Gesellschaft, die so nach Individualität und Selbstverwirklichung strebt, die Metapher "schwarzes Schaf" überhaupt noch existiert. Doch ich habe manchmal den Eindruck, dass wir uns selber etwas vormachen, wenn wir uns damit rühmen, tolerant, weltoffen und aufgeschlossen zu sein. Manchmal überkommt mich das Gefühl, dass sich zwar der Rahmen dessen, was als akzeptabel und "normal" angesehen wird, erweitert hat, aber dennoch jede Abweichung missbilligt Read more [...]

Monatsreview: September

In a nutshell

Ich würde sagen, der September war mal wieder ein bisschen ein Monat zum Aufräumen. Aufräumen in meinem Leben, in mir, etwas Ordnung schaffen. Ruhig mal auf mich fokussieren, herausfinden, was ich gerade brauche. Das fing damit an, dass die BA quasi fertig war und ich somit viel mehr Zeit für meine eigenen Projekte hatte. Dann kam mein Urlaub, den ich ganz alleine verbracht habe. Und an immer mehr Stellen habe ich mich gefragt: erwartet es jemand von mir oder will ICH es? Und Read more [...]

Routinen in Balance

"It's a hard thing to leave any deeply routine life, even if you hate it"
Und deswegen sind meiner Meinung nach Routinen Fluch und Segen zugleich. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein sehr routinierter Mensch bin und das ist auch etwas, was mich recht diszipliniert und fleißig sein lässt. Ich liebe es, meine To-Do Listen abzuarbeiten, den Tag, die Woche oder den ganzen Monat in meinem Bulletjournal durchzuplanen, immer zur gleichen Zeit aufzustehen und direkt mein tägliches Workout nach meinem Read more [...]

Emotionales Aprilwetter

Manchmal, da ruhe ich in mir, da weiß ich, wer ich bin und wofür ich stehe, wohin ich gehen will und mit welchem Ziel. Da fühl' ich mich in meiner Haut richtig gut, weil ich weiß, wofür ich das alles tu, dass ich viel investier', aber auch ein Gespür dafür habe, dass es sich lohnt. Da ist die Richtung richtig und ich mir selbst wichtig, da stärke ich mir den Rücken und da darf ich auch mal stolz auf mich sein. Stolz zu wissen, dass das meine Reise ist und sie mich irgendwo hin führt.
Und Read more [...]

Warum Neid und Glück nicht zusammen passen…

"No one is you and that is your power"
...heißt es so schön! Aber auch wenn einem überall zur Selbstliebe, Individualität und Einzigartigkeit geraten wird, lässt sich das nicht immer so leicht verinnerlichen. Denn im Widerspruch dazu steht, dass der Alltag doch immer auf Vergleiche aufbaut. Sei es bei Noten, Wettkämpfen, auf dem Arbeitsmarkt, bei der Arbeit selbst...wir sind einem ständigen Messen von Talenten, Kräften und Können und einem ständigen Vergleich von unseren inneren und äußeren Read more [...]

Im Zwiespalt der Comfortzone

Ich hänge an meiner Routine. Und damit meine ich, eigentlich hänge ich auch ein bisschen in ihr fest. Und da komme ich in meinen alltäglichen Zwiespalt...

 

Ich habe gerne die Kontrolle, einen Plan und ein klares Ziel. Wäre gerne spontan, aber leider bringen mich Richtungswechsel schnell aus der Fassung. Da verliere ich den Boden unter den Füßen und den Halt, den ich in meinen Mustern gefunden habe. 

Doch bin ich trotzdem hin und her gerissen zwischen "Ich will das große Abenteuer" Read more [...]

„Wir haben so viel Zeit“

„Wir haben so viel Zeit“
Hast du gesagt und ich habe mich gefragt, was genau das heißt.
Es klang nach unendlich, aber jeder weiß doch, dass es das nicht gibt
„Wir haben so viel Zeit“
Hast du gesagt und dass wir den Moment genießen sollten,
wenn wir wollten stünde uns die Welt offen, heute genauso wie morgen.
„Wir haben so viel Zeit“
Hast du gesagt und gelacht
über jeden Plan, den ich gemacht habe,
weil das nicht deine Art ist zu leben und erstrecht nicht zu lieben.
„Wir haben so Read more [...]

„Me Time“- über die Kunst alleine, aber nicht einsam zu sein 

 

 

Ich kenne so viele Leute, die immer unter Menschen sein müssen und früher war ich ganz genauso. Jede Sekunde musste verplant sein und am besten immer in Gesellschaft. Inzwischen habe ich mich in der Hinsicht stark verändert. Ich genieße es total, Momente für mich zu haben. Natürlich liebe ich meine Freunde und Familie, aber es tut manchmal einfach gut, seinen eigenen Gedanken nachzuhängen, eigenen Bedürfnissen nachzugehen ohne Rücksicht nehmen zu müssen und einfach mal durchzuatmen. Read more [...]

Wenn möglich, bitte wenden…

Manchmal vermisse ich einen Wegweiser,

bin eine Reisende, die ihr Ziel nicht kennt,

die wegrennt vor der Entscheidung,

die Festlegen gleichsetzt mit Festgefahren

und darin vor allem „Gefahr“ liest,

die an einer Kreuzung steht und sich lieber

im Kreis dreht, als einen Weg einzuschlagen,

die ewigen Fragen nach dem „und später?“

mit Schulterzucken abtut und so tut,

als würde sie „es wird schon schief gehen“

nicht ganz so wörtlich meinen.

Und manchmal vermisse ich eine Richtlinie,

die Read more [...]

#3 Monatsreview: Augenblicke im April

Es ist Ende April und ich weiß nicht, ob der Monat entweder verflogen ist oder doch unendlich lang war. Irgendwie ist super viel passiert und trotzdem fühlt es sich so an, als wäre grade erst Ostern gewesen. Ich finde dieses Format von Beiträgen deshalb auch selber super, um ein bisschen zu ordnen, was eigentlich alles los war.

 
In a nutshell
Ostern in der Heimat. 4 Tage in Rom, über die ich bereits ausführlich berichtet habe. Endlich ein paar super warme Frühlingstage, die schon nach Read more [...]