Sich etwas Gutes tun: Energiequellen für den Alltag

Schneller, besser, mehr…- stopp. Gerade in der aktuellen Situation mit dem sich ausbreitenden Corona Virus müssen wir eins wieder lernen: Entschleunigung. Ich maße mir überhaupt nicht an, eine Meinung dazu zu haben, deswegen gehe ich auch nicht weiter darauf ein. Aber eins ist klar: momentan steht der Alltag ein bisschen still und wir haben mehr Zeit. Zeit für Dinge, die wir sonst vernachlässigen. Sich etwas Gutes tun – das vergessen wir viel zu oft. Dabei geht es nicht um die großen Dinge wie Reisen (momentan eine schlechte Idee…), teure materielle Dinge (auch nicht immer die beste Idee…) oder ähnliches, sondern um Kleinigkeiten. Eben kleine Momente im Alltag, mit denen wir Energie nachtanken können.

Man kann sich etwas Gutes tun, ohne Geld auszugeben

Oft denkt man bei „Belohnung“ direkt an teure Wertgegenstände, einen Urlaub oder ähnliches. Aber darum geht es nicht. Es geht auch nicht um Belohnung. Denn man darf sich etwas Gutes tun, ohne es sich „zu verdienen“. Es sollte im Alltag viel normaler sein, die Balance zwischen Leistung und Kraft tanken zu halten. Denn nur wenn unser Tag auch mit positiven „Energielieferanten“ gefüllt ist, können wir überhaupt optimal leistungsfähig sein (worum es aber auch nicht immer gehen muss!!!).

Ich habe mir viele Gedanken zu dem Thema gemacht und mir eine kleine Liste erstellt, mit Dingen, die mir gut tun, aus denen ich Energie tanke und die sich ohne viel Kosten und Mühen tagtäglich in die Routine einbauen lassen 🙂

  • Schreiben: für mich immer das beste Mittel, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, meinen Kopf aufzuräumen und am Ende im besten Fall noch einen schönen Text kreiert zu haben.
  • Wohnung umstellen: es muss nicht immer die neue Einrichtung sein. Oft reicht ein bisschen umdekorieren, um sich wieder total wohl in den eigenen vier Wänden zu fühlen.
  • Musik hören: ja, das machen wir alle wahrscheinlich tagtäglich. Aber wann hast du dir zuletzt Zeit genommen, dir bewusst ein Lied anzuhören? Ganz ohne Ablenkung? Oder mal ein neues Album zu entdecken? Eine neue Playlist zu erstellen? Oder einen alten Lieblingssong rauszukramen?
  • Eine lange, warme Dusche oder ein Bad nehmen: das sollte etwas Besonderes sein, da es natürlich umwelttechnisch und auch für den Geldbeutel auf Dauer nicht optimal ist. Aber sind wir mal ehrlich: eine lange, warme Dusche tut einfach gut. Vielleicht hast du sogar eine Badewanne – ich leider nicht – und kannst das mal richtig zelebrieren. Mit Duftkerzen und co.
  • Eine Umarmung: okay, in Corona Zeiten bitte nicht alle möglichen Menschen umarmen. Aber grundsätzlich ist körperliche Nähe so eine schöne Sache. Und eine lange Umarmung tut so. unfassbar. gut !!!
  • Etwas Neues lernen: wie cool ist es, dass wir uns durch das Internet jederzeit neue Skills aneignen können? Und damit meine ich nichts, um unseren Lebenslauf zu verbessern. Sondern, hey, völlig absurd, einfach aus Spaß!!!
  • Analoges Moodboard: ich liebe Pinterest, aber noch schöner ist es doch, sich ein eigenes Mood- oder Visionboard händisch zu basteln. Ich liebe so Collagen. Aus ein paar alten Zeitschriften lässt sich bestimmt etwas machen 🙂

Etwas größere Belohnungen

Und natürlich sind größere Belohnungssysteme auch okay. Ich meine nur, dass man nicht immer erst etwas erreichen muss, um sich ewtas Gutes zu tun. Aber auch für die besonderen Momente habe ich ein paar Ideen gesammelt (die wahrscheinlich erst nach Abklingen des Virus wieder möglich und auch sinvoll sind, aber darauf kann man sich ja jetzt schon mal freuen):

  • Massage, Wellness oder Kosmetik
  • eine neue Sportart testen: ausreiten, klettern, tanzen gehen…
  • einen Poetry Slam besuchen
  • eine neue Stadt in deiner Nähe erkunden
  • das Meer, die Berge oder einen Wald sehen – Natur tut der Seele gut

Vielleicht ist das alles nichts Neues, aber vielleicht hilft es trotzdem, sich nochmal vor Augen zu führen, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich zum Teil auch ohne Geld oder Aufwand, einfach mal etwas Gutes zu tun.

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