Selfcare: der Seele Gutes tun

Wir kriegen so viele Tipps von Außen, wie wir mit unserem Körper umgehen sollen, was gesund ist und was nicht. Und ja, das ist wichtig. Aber was wir oft vergessen, obwohl es genau so wichtig ist: unserer Seele Gutes zu tun. Wir sind so beschäftigt damit, an uns rumzuoptimieren und alles zu perfektionieren, es gibt so viele Ernährungsweisen, Diäten, Fitnessprogramme…Aber wer verrät uns, wie wir gut mit uns umgehen?

Durchatmen: nicht nur auf den Körper, auch auf die Seele hören

Mir fällt es schwer, Pausen zu machen. Körperlich bin ich eigentlich auch kaum müde zu kriegen. Aber was mir in letzter Zeit aufgefallen ist: ich brauche Me-Time, um Energie zu tanken. Und davon hatte ich zu wenig. Das Ergebnis: ich wurde krank. Und ich bin inzwischen überzeugt davon, dass Körper und Geist so zusammenhängen, dass es sich in meiner Gesundheit äußert, wenn ich meine Seele vernachlässige. Oft muss ich mich erst kränklich fühlen, um mir zu erlauben, mich einfach mal hinzulegen. Und dadurch habe ich endlich Zeit gefunden, darüber nachzudenken, was mir eigentlich gerade (nicht) gut tut.

Abschalten: einfach mal nicht erreichbar sein

Ständig erreichbar sein, immer unter Menschen, hier noch schnell eine Nachricht, da ein Anruf. 24/7 connected. Ich habe gemerkt, dass es mir damit nicht gut geht. Dass ich irgendwann richtig wütend werde, auf mein Handy, auf sinnlosen Smalltalk, auf das Gefühl, allen immer eine Antwort zu schulden. Egal zu welcher Uhrzeit, egal ob Wochenende ist, ob ich bei meiner Familie bin, bei Freunden…Und daraus habe ich gezogen: wenn ich Nachrichten nicht sehe, stört es mich nicht. Und die Welt geht davon nicht unter.

Nein sagen und Wünsche äußern: für die eigenen Bedürfnisse einstehen

Irgendwie habe ich oft ein Problem damit, dazu zu stehen, was ich brauche und möchte. Sei es, wenn ich auf eine Sache keine Lust habe oder auch genau das Gegenteil, Leuten etwas vorzuschlagen. Ich habe immer Angst, damit die andere Person entweder zurückzuweisen oder in die Enge zu drängen. Das ist total schade, denn dadurch warte ich immer lieber auf Vorschläge und verpasse bestimmt die ein oder andere schöne Gelegenheit. Damit stehe ich mir irgendwie doppelt im Weg und ich weiß das auch. Ich versuche momentan daran zu arbeiten. Einfach mal Nein zu sagen oder auch selbst eine Idee zu äußern.

Immer wenn ich denke, dass ich eigentlich schon ganz gut auf mich hören kann, fällt mir zwischendurch wieder auf, dass ich noch so viel zu lernen habe. Dass ich oft noch so „schlecht“ zu mir bin, die Bedürfnisse anderer vor meine eigenen stelle oder auch gar nicht darauf achte, welches meine eigentlich sind. Deswegen ist es mein Ziel, nicht nur meinem Körper, sondern auch meiner Seele in Zukunft viel mehr Gutes zu tun. Auszeiten und Rücksicht zu nehmen und darauf zu hören, was ich brauche.

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