Mental Health Matters – und es ist wichtig, darüber zu sprechen

Alle sprechen über Selbstliebe, aber niemand erklärt, wie schwer das sein kann. Besonders für Menschen mit psychischen Krankheiten. Deswegen ist es wichtig, immer wieder zu betonen: Mental Health Matters. Und ich bin bereit, darüber zu sprechen. Weil es mir hilft, und vielleicht auch anderen.

Weniger Tabuisierung, mehr Akzeptanz

Auch wenn alle offener zu werden scheinen, wenn wir ehrlich sind, sind psychische Krankheiten immer noch häufig ein Tabuthema. Oder es entsteht ein romantisierender Blick, der wenig mit der Realität zu tun hat. Die wirklichen Schwierigkeiten, die unschönen Seiten und der harte Alltag mit einer psychischen Erkrankung werden selten offen ausgesprochen. Und damit bleibt das Thema stigmatisiert. Damit gilt es, zu brechen. Denn: Mental Health Matters. Und jede*r einzelne, der damit zu kämpfen hat, ist bedeutend und hat ein Recht auf Hilfe.

Mit der Tabuisierung geht nämlich auch oft einher, dass Betroffene sich davor scheuen, über ihre Probleme zu sprechen oder sich nach außen zu wenden. Und das wiederum bedeutet oft, dass sie sich auch keine Hilfe suchen.

Deswegen spreche ich ganz offen darüber. Ich gehe zur Therapie, und das ist nichts, wofür ich mich schäme, sondern worauf ich stolz bin. Weil ich für mich einstehe, meine Probleme erkenne und bereit bin, daran zu arbeiten. Und indem ich das teile hoffe ich, für mehr Akzeptanz zu sorgen.

Mental Health Matters and so do you

Natürlich bedeutet es, etwas sehr Privates preiszugeben. Und ich meine überhaupt nicht, dass das jede*r tun muss. Es gibt viele und gute Gründe, das nicht zu tun. Aber Scham sollte keiner sein. Und wenn ich nur einer Person dabei helfe, sich selbst besser und weniger allein zu fühlen, ist es mir das wert. Und auf Social Media habe ich gemerkt, dass das Thema auf große Rückmeldung stößt. Das bedeutet mir unglaublich viel. Wenn Leute sich mir anvertrauen oder auch einfach nur sagen, dass sie sich wiederfinden oder verstanden fühlen, ist das ein ganz wichtiger Schritt. Für mehr Akzeptanz. Und vor allem: für mehr Gemeinsamkeit. Denn oft sind psychische Krankheiten etwas sehr einsames. Doch das müssen sie nicht sein. You are not alone. Menthal Health Matters and so do you ❤

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