Jetzt bin ich dran: warum die eigene Gesundheit Priorität haben darf

“We all have a little bit of „I want to save the world“ in us. Just know that it’s okay if you only save one person, and it’s okay if that one person is you.”

Ich habe keine Lust mehr, so zu tun als wäre immer als in Ordnung. Ich schiebe meine eigenen Probleme gerne weg, um mich in die Arbeit und gerne auch auf die Bedürfnisse anderer Leute zu stürzen. Aber ich habe gemerkt: das geht nur bis zu einem gewissen Punkt gut. Denn am Ende muss man erstmal bei sich selbst anfangen, wenn man die Welt retten will.

Die Leute die mir am nähsten stehen wissen auch, dass ich mit manchen Dingen struggle. Dass ich mental nicht immer stabil bin und dass ich definitiv noch einen langen Weg vor mir hab. Ich halte das normalerweise gerne privat, aber jetzt möchte ich es als Ansporn nehmen, es zu teilen. Denn: wenn es ausgesprochen ist, gibt es kein zurück mehr.

Also, was ist mein Plan? Zu allererst einmal akzeptieren, dass (noch) nicht alles perfekt ist. Das vergangene Probleme eben noch nicht ganz so vergangen sind. Und dass ich nicht aufhören darf, daran zu arbeiten, nur weil es halt „ganz okay läuft“ und ja „gar nicht mehr so ist wie früher“. Aber warum sollte ich mich mit „besser“ zufrieden geben, wenn es auch gut geht?

Jetzt heißt es: weiter an mir arbeiten. Den Fokus ruhig wieder darauf legen. Ich werde mir auch Hilfe von außen suchen, das habe ich mir ganz fest vorgenommen. Und ich habe einen Plan geschrieben. Denn ich bin nunmal ein kleiner Kontrollfreak, und ich nehme die Dinge einfach nur in Angriff, wenn ich sie gezielt angehe.

Ich bin gespannt, was kommt und ich habe auch ein bisschen Angst, mich den ganzen Dingen nochmal zu stellen. Aber ich weiß, dass ich es mir wert sein sollte. Denn da ist noch so viel mehr als nur „okay“.

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