Girlstrip nach Cádiz: Über Spontanität, Sonne im Dezember und echte Freundschaften


“Life is short and the world is wide”

Reisen ist die beste Art, seine Zeit und sein Geld zu investieren. Da bin ich mir nach den vier wundervollen Tagen, die ich in Cádiz bzw. Sevilla verbringen durfte, wieder umso sicherer. Leider stehe ich mir dabei häufig selbst im Weg. Warum es sich manchmal lohnt, spontaner zu sein, als einem lieb ist und was wir bei unserem Girlstrip so erlebt haben, darüber will ich euch ein bisschen was erzählen.

Comfort Zone vs. A world to see

Ich liebe es, zu verreisen und neue Orte zu entdecken. Aber genauso liebe ich meine Comfort Zone und Routine. Deswegen war ich zunächst etwas unsicher, als Merle uns ein bisschen überrumpelt hat, mit ihr relativ spontan nach Cádiz zu fliegen. Aber das Angebot war knapp und erforderte eine spontane Entscheidung (…was eigentlich nicht so mein Ding ist). Aber- warum nicht? Dem Vorweihnachtsstress entfliehen? Nochmal ein bisschen Sonne tanken? Eine neue Stadt- von der ich schon einiges Gutes gehört habe- entdecken? Also habe ich zugesagt- Gott sei Dank! Denn ich musste wieder einmal feststellen, dass sämtliche Bedenken natürlich umsonst waren. Zu seiner Routine kann man jederzeit zurück, es ist sogar ganz wunderbar sie mal für ein paar Tage zu vergessen. Und solche Erinnerungen kann einem wirklich niemand mehr nehmen. Was man in vier Tagen alles erleben kann, wenn man dem Alltag mal entflieht…das ist es mehr als wert!

Sevilla und Cádiz: Städetrip, Strandurlaub und jede Menge Tapas

Wir sind von Sonntag bis Donnerstag verreist. Den ersten Tag haben wir in Sevilla verbracht und dort ein bisschen die Stadt erkundet. Besonders beeindruckend fand ich den Plaza de España. Das ist ein wirklich malerischer Ort, an dem wir auch das ein oder andere Foto gemacht haben 😀 

Am Abend haben wir dann spät den Zug nach Cádiz genommen und hatten somit noch 2 1/2 Tage vor Ort. Und die haben wir voll ausgekostet. Die Stadt ist nicht besonders groß, sodass wir sie fußläufig komplett erkundet haben. Von dem kleinen Zentrum mit ein paar Einkaufsmöglichkeiten, über die Märkte bis hin zum Torre Tavira mit kleiner Führung über die Camera Obscura. Cádiz hat einen ganz besonderen Charme und Merle hat in ihren Schwärmereien definitiv nicht zu viel versprochen (sie hat nach ihrem Abi ein Jahr dort gelebt).  

Wir haben es uns  in den Tagen echt gut gehen lassen. Es wurden sehr viele Tapas gegessen- was auch sonst in Spanien? Aber auch ein paar Geheimtipps, die Merle kannte, waren dabei. So hatten wir am letzten Tag ein ganz wunderbares Frühstück. Und Eis. Das wir direkt am Weihnachtsmarkt gegessen haben. Dezember in Spanien ist etwas echt Schönes…

…besonders wenn man sogar an den Strand kann. Und nochmal richtig Sonne tanken. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Jahr nochmal meinen Bikini rauskramen würde. Das war mein persönliches Highlight. Es gibt nichts besseres fürs Wohlbefinden als Sonnenstrahlen auf der Haut und Sand zwischen den Zehen, so klischeehaft das klingen mag.

Kurze Danksagung an die Mädels

Was den Urlaub natürlich besonders schön gemacht hat: meine wundervolle Begleitung, Merle und Jule. Ehrlich gesagt war ich ein bisschen skeptisch, nachdem ich den Trip nach Wien gerade deswegen so genossen habe, weil ich alleine unterwegs war, wie es jetzt wäre, sich wieder „anzupassen“. Aber ganz im Gegenteil muss ich sagen, dass ich selten einen so unkomplizierten und angenehmen Urlaub hatte. Es hat eigentlich alles gepasst, es wurde Rücksicht genommen wenn nötig, aber ich glaube niemand hat sich in irgendeiner Hinsicht eingeschränkt gefühlt. Ich bin unglaublich dankbar so tolle Freundinnen zu haben, mit denen ich diese unvergessliche Zeit erleben durfte ♥ 

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